Brauchen Autos eine spezielle Felgenpflege?

Umgangssprachlich bezeichnet man als Autofelge das Rad eines Pkw ohne den Autoreifen. Dies ist so allerdings nicht ganz korrekt, denn im eigentlichen Sinne ist eine Felge nur der äußere Ring, welcher durch den Radkranz mit dem Radflansch verbunden ist. In den meisten Fällen kommt die Felge automatisch mit dem Reifen mit, daher wird ihr häufig keine besondere Beachtung geschenkt. Doch Autofelgen sind ein wesentlicher Bestandteil des Autorades und müssen zudem einiges an Belastung aushalten. Eine gesonderte und intensive Felgenpflege ist daher besonders wichtig. Bei der Felgenpflege gibt es jedoch einiges zu beachten: So gibt es beispielsweise verschiedene Materialien aus denen Felgen bestehen, weshalb jede Felgenkategorie andere Pflegemittel bei einer Felgenpflege benötigt.Dieser Ratgeber soll Ihnen dabei helfen, die optimale Pflege für ihre Felgen zu gewährleisten. Dazu haben wir Ihnen einige wertvolle und einfache Tipps bereitgestellt.

Kundenmeinungen
Ich finde den Rechner wirklich praktisch und genau. Hätte nicht gedacht, dass ein so genaues Ergebnis dabei rauskommt.
Lilly H.
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Tanja G.
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Melanie K.

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Felgenpflege: Welche Felgenmaterialien gibt es?

Im Gegensatz zu anderen Bestandteilen am und im Auto wird den Felgen recht wenig Beachtung beigemessen, weshalb die Felgenpflege nicht sehr häufig stattfindet. Wahrscheinlich sind sich die meisten Autobesitzer auch gar nicht darüber im Klaren, dass es verschiedene Felgenmaterialien gibt. Ist ein neuer Reifensatz fällig, beschäftigen sich Fahrzeugbesitzer vorrangig mit dem Thema Sommer-, Winter- oder Ganzjahresreifen, möglicherweise auch mit dem Reifenhersteller allerdings weniger der Qualität oder Art und Weise der Felgen. Selten werden diese nach Wunschdesign gekauft beziehungsweise aufgezogen, üblicherweise wird der Einfachheit halber das angebotene Komplettrad gekauft. Dabei gibt es drei verschiedene Materialien aus denen Felgen bestehen können. Diese bringen dementsprechend bestimmte Vor- aber auch Nachteile mit sich und benötigen gewisse Felgenpflege-Mittel.

1. Stahlfelgen: Wer nicht mit Ganzjahresreifen unterwegs ist, sollte diese Felgen bereits kennen. Vor allem im Winter sind Stahlfelgen sehr praktisch. Aufgrund ihrer Stabilität sind sie sehr robust, können bei Bordsteinschäden leichter repariert werden und sind gegenüber Alufelgen in der Anschaffung um einiges günstiger. Zudem setzt ihnen das im Winter verwendete Streusalz nicht so sehr zu. Wer in Sachen Design noch etwas herausholen möchte, hat die Möglichkeit, Radkappen per Clip anzubringen. Zur Felgenpflege werden bei Stahlfelgen keine besonderen Mittel benötigt.


2. Alufelgen: Alufelgen sind auch als Leichtmetallfelgen bekannt und werden meistens aus Aluminium, seltener aus Magnesium hergestellt. Sinn und Zweck dieser Art Felgen ist es, das Gewicht so niedrig wie möglich zu halten. Um dies zu gewährleisten, werden einige Felgen sogar in zwei bis drei einzelne Bauteile zerlegt. So kann ein Materialmix verwendet werden, welcher ein geringes Gewicht beim Endprodukt ermöglicht. Diese Felgen können gegossen oder geschmiedet werden, wobei letztgenannte leichter sind. Alufelgen bringen nicht nur zahlreiche Designmöglichkeiten mit sich, sondern sind auch besonders effizient. Sie beeinflussen das Rad, Radbefestigung sowie Bremsanlage positiv. In Sachen Design sind diesen Felgen keine Grenzen gesetzt, jedoch sollten Alufelgen besondere Aufmerksamkeit bei der Felgenreinigung genießen. So sollten Alufelgen nach jeder Pflege gesondert mit Polierwatte, Autopolitur oder auch einer speziellen Felgenpolitur behandelt werden.


3. Chromfelgen: Sie sind zumeist aus der professionellen Tuningszene bekannt, halten aber auch immer mehr Einzug in die Garagen von Autobesitzern ohne Tuninghintergrund. Chromfelgen gehören ebenso zu den Leichtmetallfelgen sind aber im Gegensatz zu den Alufelgen nicht poliert oder lackiert. Verchromte Alufelgen sind widerstandsfähiger und besitzen ein hohes Glanzrad. Die harte Chromschicht bewirkt allerdings eine hohe Stoßempfindlichkeit, sodass Autofahrer besonders bei Bordsteinkanten aufpassen sollten. Bei der Felgenpflege gibt es spezielle Dinge zu beachten: Handelsübliche Felgenreiniger sollten für Chromfelgen nicht verwendet werden, da diese den Glanz zerstören. Warmes Wasser, Spülmittel oder eine spezielle Chrompolitur eignen sich für Felgenpflege am besten.


Tipps zur richtigen Felgenpflege

Alle Felgen müssen eine Menge aushalten: Streusalz, Straßenverschmutzung und Bremsstaub. Möchte man seine Felgen möglichst lange erhalten, ist eine regelmäßige Felgenpflege unabdingbar. Führt man die Felgenpflege regulär bei jeder Autowäsche mit durch, reicht üblicherweise eine Reinigung mit Seifenlauge und einem Schwamm. Alufelgen sollten zusätzlich mit Polierwatte oder Autopolitur poliert werden. Wer besonders korrekt vorgehen möchte, nutzt jedoch besser ein spezielles Poliermittel für Autofelgen. Nach dem Winter reicht eine normale Grundreinigung aller Felgen oft nicht aus, da diese durch hartnäckigen Schmutz besonders angegriffen sind. Felgen-Spezialreiniger schaffen hier zuverlässig Abhilfe. Diese werden meistens auf Felgen aufgesprüht, anschließend wartet man die Einwirkzeit ab und entfernt das Mittel inklusive Schmutz ganz einfach. Alternativ können Sie auch einen Betrieb aufsuchen, der sich auf die Felgenreinigung spezialisiert hat. Einige Fachbetriebe bieten ein spezielles Tauchverfahren an, bei dem das komplette Rad  eingetaucht, gewaschen und im Anschluss fach- und handgerecht versiegelt wird.

Vorsicht bei der Felgenpflege

Spezielle Reinigungsmittel zur Felgenpflege sind oft sehr praktisch, trotzdem ist hier Vorsicht geboten. In jedem Fall sollten sich Autobesitzer an die Nutzungsanweisung des Reinigungsmittels halten. Demnach sollte dessen maximale Einwirkzeit in keinem Fall überschritten werden. Des Weiteren sollten Autobesitzer gänzlich auf säurehaltige Reinigungsmittel verzichten. Auch alkalische Produkte sind zu vermeiden, da es sonst zu Korrosionsschäden kommen kann. Bei der Felgenpflege kann es durch falschen Gebrauch passieren, dass die Bremsanlage beschädigt wird. Stahlwolle und Metallreinigungsmittel sollten zudem nicht zum Einsatz kommen. Zu seltene Felgenpflege ist genauso schädlich wie zu häufige. Beispielsweise schadet zu häufiges Polieren der Beschichtung. Am Ende jeder Felgenpflege sollten diese mit einem Schutzwachs oder einer Felgenpflegecreme behandelt werden. Wenn Sie eine visuelle Anleitung benötigen, suchen Sie einfach im Internet nach den entsprechenden Videos. Wir empfehlen etwa zwei bis vier Mal im Monat und nach längeren Fahrten eine Felgenpflege durchführen. Wenn Sie diese Tipps berücksichtigen, haben Sie lange Freude an Ihren intakten und sauberen Felgen.

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