Hundebox verwenden? So reist Ihr Vierbeiner sicher im Auto!

Viele Haustierbesitzer können ein Lied davon singen: Sobald der eigene Hund oder die Katze mit dem Auto transportiert werden soll, ob in der Hundebox oder in einer Anschnallvorrichtung, bedeutet das häufig nicht nur Stress für das Tier, sondern auch für seinen Besitzer. Neben der Aufregung vieler Tiere, die vielleicht mit der unbequemen Sitzlage und dem Ruckeln des Motors zusammenhängt, spielt bei einer Autofahrt mit Vierbeinern auch immer der Faktor Sicherheit eine Rolle. Viele Autofahrer sind sich unsicher, wie sie ihr Tier während der Fahrt am besten schützen können und fragen sich: „Muss ich den Hund im Auto anschnallen oder lieber eine Hundebox verwenden?“ oder „Ist der Kofferraum für mein Tier sicher genug, benötige ich ein Gitter oder Netz zur Abschirmung?“ Unser Ratgeber beantwortet diese Fragen und stellt die unterschiedlichen Möglichkeiten, ein Haustier im Auto zu transportieren, vor. Erfahren Sie, welche Transportmöglichkeiten es außer einer Hundebox noch gibt und welche Vor- und Nachteile diese mit sich bringen.

Kundenmeinungen
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Tim A.

Hundebox, Sicherheitsgurte und Co. – Die verschiedenen Transportmöglichkeiten

Ob eine geplante Urlaubsreise oder die Fahrt zum Tierarzt. Haustierbesitzer kommen häufig in die Situation ihr Tier mit dem Auto mitzunehmen und das muss gut geplant werden. Denn um alle Fahrzeuginsassen zu schützen und die Fahrt für alle Beteiligten so angenehm wie möglich zu gestalten, bedarf es im Vorfeld einiges an Organisation. Es gilt: Für vierbeinige Mitfahrer sind Sicherungssysteme, wie zum Beispiel eine Hundebox ebenso wichtig wie für menschliche Passagiere. Denn wenn so genannte Tierrückhalte-Systeme nicht verwendet werden, ist das laut Straßenverkehrsordnung nicht nur unrechtmäßig und strafbar, sondern kann zu erheblichen Verletzungen aller PKW-Insassen im Falle eines Unfalls führen. Die nachfolgende Auflistung beinhaltet die wichtigsten Sicherungssysteme und Zubehörteile für Haustiere, die über eine Hundebox bis hin zu speziellen Gurtanlagen für größere Tiere geht.

  • Spezielle Hundegurte/Geschirr (montierbar am Fahrzeuggurt)
  • Spezielle Kunststoffboxen (z. B. Hundebox, Katzentransportbox)
  • Trenngitter ( zw. Vordersitz & Hintersitz, zw. Hintersitz & Hutablage)
  • Trennnetze ( zw. Vordersitz & Hintersitz, zw. Hintersitz & Hutablage)
  • Sicherheits-Crashbags (Airbag für Haustiere)

Auch wenn es konkret noch keine Tiersicherungsverordnung gibt, müssen alle Tiere während des Fahrens mit dem PKW abgesichert werden. Rechtlich betrachtet, fallen Tiere unter die Rubrik „Ladung“ und die muss gemäß Straßenverkehrsordnung stets gesichert sein, und zwar in der Form, dass sie niemanden gefährden kann. Jeder Verkehrsteilnehmer ist demnach selbst dafür verantwortlich, dass die Insassen seines Fahrzeugs und auch entsprechend seine „Ladung“ abgesichert ist. Beim Transport eines Hundes liegt diese Maßnahme nicht nur im Interesse des Vierbeiners, da dieser dann ein geringeres Verletzungsrisiko bei einem Unfall hat, sondern auch im Interesse der Insassen. Denn durch einen massiven Aufprall des Fahrzeugs, zum Beispiel mit einem anderen PKW, stellt ein „herumfliegender“ Vierbeiner eine erhöhte Gefahr dar. Hundebox und Co. helfen dabei, das Gefährdungspotential einzudämmen. Zudem sollte jedem Autofahrer mit einem Tier bewusst sein, dass eine Missachtung der Sicherungspflicht bei Feststellung ein Bußgeld zur Folge hat.

Vor- und Nachteile von Transportarten wie Hundebox oder Hundegurt

Viele Herrchen sichern den „besten Freund des Menschen“ mit einem Sicherheitsgurt und ziehen diese Variante vor allem bei längeren Autofahrten der Hundebox vor. Dabei ist zu beachten, dass die Gurte speziell für Vierbeiner konzipiert und so fest montiert sind, dass diese im Falle eines Aufpralls nicht nach vorne geschleudert werden, aber dennoch nicht unangenehm am Körper strammen. Die Hundesicherheitsgurte sind zumeist einfach zu handhaben und werden größtenteils am vorhandenen Fahrzeuggurt befestigt. Sie bergen jedoch, ähnlich wie bei einer Hundebox, eine Verletzungsgefahr für das Tier. Ein Vorteil ist, dass mit Einsatz eines Gurtes das Tier den Fahrer während der Fahrt nicht behindern kann und stabile Geschirrsysteme mit möglichst knapper Gurtlänge die Fahrzeuginsassen vor einem „umherfliegenden Haustier“ schützen können; Verletzungen des Tieres sind jedoch durch einen möglichen Aufschlag auf die Sitzkante nicht ausgeschlossen.

Ein ähnliches Risiko für das Tier, geht auch von Trennnetzen oder -gittern aus, die dem Vierbeiner zwar Freiraum bieten, aber bei einem möglichen Aufprall eine hohe Belastungen für den Körper des Tieres darstellen. Dennoch gilt: Sämtliche Sicherheitsmechanismen sind besser, als keine Schutzvorrichtung zu verwenden, denn sie schützen nicht nur das Tier selbst, sondern auch alle weiteren Autoinsassen. Eine sehr gute Alternative, sowohl für dem Menschen als auch für das Tier, sind Transportboxen wie eine Hundebox. Wird die Box gut verstaut und fixiert, wie beispielsweise im Kofferraum oder unter der Rücksitzbank, bildet sie den bestmöglichen Schutz im Autoverkehr.

 

Praktische Helferlein für Vierbeiner – eine Hundebox mit Kuschelfaktor?

Nicht nur für lange Fahrten, auch für kurze Strecken gibt es einige Gegenstände speziell für Tiere, die die Fahrt erleichtern und den Komfort erhöhen. Gerade im Sommer, aber auch über das ganze Jahr hinweg, schützen Sie Ihren Vierbeiner mit Hilfe von speziellen Sonnenbrillen vor direkter Sonneneinstrahlung. Ebenso sind abgedunkelte Scheiben hilfreich, um tränende Hundeaugen zu vermeiden und für angenehmes Licht zu sorgen. Dass man keine Lebewesen über längere Zeit bei starker Hitze im Fahrzeug einsperrt, sollte selbstverständlich sein, denn dies ist lebensgefährlich. Gurtschoner für das spezielle Hundegeschirr mindern zudem schmerzhafte Einschneidungen im Halsbereich. Ebenso hilfreich ist ein Vorrat an Leckerlis als Belohnung für das Tier, wenn es sich in der Hundebox ruhig verhält. Um den Bequemlichkeitsfaktor zu erhöhen, empfiehlt sich außerdem die Mitnahme von wärmenden und dem Tier vertrauten Decken, die entweder auf dem Sitz oder aber direkt in der Hundetransportbox ausgelegt werden können. Zudem schützen derartige Decken vor ungewollten Tierhaaren oder anderweitige Schmutzpartikel. Einer der wichtigsten Dinge, die Sie bei einer Autofahrt mit dem Haustier beachten sollten: Gehen Sie sicher, dass Ihr Vierbeiner keine Zugluft abbekommt, denn diese schadet ihm massiv. Daher am besten die Fenster geschlossen halten und eine angenehme Temperatur durch die Klimaanlage schaffen.

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