Kind im Auto und keine Lust auf Ärger?

Die Landschaft ist öde, der Sitz unbequem und überhaupt muss dringend noch eine Pause gemacht werden, denn man hat aus Langeweile die gesamte Flasche leer getrunken – ist ein Kind im Auto, können den Fahrern von vornherein ein paar graue Haare mehr wachsen. Doch es geht auch anders: Wir geben Tipps, wie selbst eine lange Autofahrt mit Kind zu einem kurzweiligen Vergnügen wird und wie die Kleinen die „Qualen“ einer Fahrt möglichst unbeschadet und gutgelaunt überstehen. Von den praktischen Helferlein, über die besten Autofahrspiele bis hin zur Routenplanung gibt unser Ratgeber kompetente Hinweise für die Fahrt mit einem Kind im Auto.

Kundenmeinungen
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Jan F.
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Volker R.

Stundenlange Fahrten mit Kind im Auto

Die Planung:

Ob die Urlaubsreise ansteht oder der Besuch bei der Omi – ist ein Kind im Auto dabei, müssen die Fahrten vorher gut organisiert werden, damit es für alle Beteiligten so angenehm wie möglich abläuft. Bevor sie losgeht, empfiehlt es sich, die Reiseroute nicht nur mit Ausweichmöglichkeiten zu planen (denn stundenlanges im Stau stehen ist nicht nur für die Kleinsten eine große Last), sondern auch Pausen auf Raststätten zu bevorzugen, die einen Spielplatz haben. Im Internet finden sich einige Anbieter wie rast.de, die bei der Suche sehr nützlich sind.

Der Kindersitz im Auto:

Laut der Straßenverkehrsordnung muss das Kind im Auto bis zum vollendeten 12. Lebensjahr oder bis zu einer Größe von 1,50 Metern im amtlich genehmigten (Prüfsiegel ECE 44) Kindersitz fahren.
Andernfalls kann es – im besten Fall – Punkte in Flensburg und eine Geldstrafe geben. Je nach Gewicht sind die Auto – Kindersitze in verschiedene Klassen unterteilt:

  • Klasse 0: bis 10 kg (gegen Fahrtrichtung)
  • Klasse 0+: bis 13 kg (gegen Fahrtrichtung)
  • Klasse 0+-I: bis 18 kg (gegen Fahrtrichtung, ab 9kg in Fahrtrichtung)
  • Klasse I: 9 bis 18 kg (in oder gegen Fahrtrichtung)
  • Klasse II: 15 bis 25 kg (in Fahrtrichtung)
  • Klasse II-III: 15 bis 36 kg (in Fahrtrichtung)
  • Klasse III: 22 bis 36 kg (Sitzerhöhung)
  • Klasse I-III: 9 bis 36 kg

Die Abreisezeit:

Steht nun der Weg fest, gilt es, die Abreisezeit zu planen. Hierbei müssen Eltern abwägen: Am besten fahren sie zur Schlafenszeit, damit das Kind im Auto schlafen kann. Diese Vorgehensweise eignet sich zwar gut für den Mittagsschlaf, nachts muss jedoch berücksichtigt werden, dass der Fahrer selbst müde ist und sich möglicherweise nicht genug auf den nächtlichen Verkehr konzentrieren kann. Beginnt die Autofahrt mit Kind am Tag, sollte der Berufsverkehr umgangen werden.

Die Pausen:

Auf der Fahrt muss, sofern der Nachwuchs nicht schläft, circa alle zwei Stunden eine Pause eingelegt werden, in der sich alle Personen außerhalb des Fahrzeugs bewegen. Größere Kinder kann man auf der Wiese neben dem Rastplatz Springseil springen lassen, bei Kleinen lockern Hüpfspiele die verspannte Muskulatur. Wenn es das Wetter und der gegebene Platz zulassen, ist für Kinder auch ein Picknick oder ein Federballspiel unterhaltsam.

Kind im Auto, Krümel und Schokoladenflecken auf den Sitzen?

Wenn man mit einem Kind im Auto lange Strecken unterwegs ist, sollte auch das Essen gut überlegt sein. Denn zu Schweres liegt den Jüngsten schwer im Magen und macht sie unruhig. Zu Klebriges führt bei den Autobesitzern zu Bauschmerzen, wenn sie an die anschließende Reinigung denken. Empfehlenswert sind leichte Snacks, die weder in der Hand schmelzen noch viel Durst machen können. Zurechtgeschnittene Apfel-, Gurken und Möhrenstücke, mundgerechte Bananenstücke, kleine Hackbällchen oder Würstchen halten die kleinen Mägen bis zur nächsten Pause bei Laune. Mit Brötchen kann dann auf dem Rastplatz gekrümelt werden. Wenn dem größeren Kind im Auto schnell schlecht wird, helfen zuckerfreie Kaugummis gegen die Übelkeit.

 

Die besten Autospiele

Nach einer Pause ist das Kind im Auto erst einmal zufrieden: satt, ausreichend bewegt, ausgeschlafen. Für größere Kinder, die sich schon selbst beschäftigen können, eignen sich eine Autotasche oder ein Knietablett. Beides gibt es in ausgewählten Spielzeugläden. Ersteres wird an die Rückseite des Vordersitzes gehängt, damit sich alle wichtigen Spielsachen oder die Trinkflasche in greifbarer Nähe befinden. Ein weich gepolstertes Knietablett mit Verstaufunktion für Malzeug ist nützlich, wenn das Kind im Auto kleine Kunstwerke mit Buntstiften zaubern möchte. Ebenso lässt sich die Zeit mit einem Hörbuch und Kopfhörern vertreiben. Für kleine Kinder kommen mündliche Spiele wie die Klassiker „Ich sehe was, was du nicht siehst“ oder „Wie viele rote Autos sehen wir?“ infrage.

Kind im Auto und praktische Helferlein an Bord

Nicht nur für lange Fahrten, auch für kurze Strecken sind einige Gegenstände unerlässlich. Gerade im Sommer, aber auch durch das ganze Jahr hindurch, schützen Sonnenblenden an den Seitenscheiben vor der Sonneneinstrahlung. Ein Gurtschoner kann unbequeme Einschneidungen vom Kinderhals fernhalten. Wird auf der Autofahrt Essen mitgenommen, sollte an eine Abfalltüte, Taschentücher oder Feuchttücher gedacht werden, um Verunreinigungen möglichst gering zu halten. Wenn die Reise länger dauert, sind Wechselsachen von Vorteil, denn ab und zu geht dem Kind im Auto etwas daneben. Ebenfalls sind Spucktüten hilfreich, wenn es schnell gehen muss und man nicht mal eben auf der Autobahn anhalten kann. Das für manches Kind im Auto lebenswichtige Kuscheltier, die Lieblingsdecke oder das Kuschelkissen darf natürlich auch nicht vergessen werden.

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