Was muss ins Auto?

Ob es sich um den ersten Wagen handelt oder ob man sein Gedächtnis einfach nur auffrischen möchte: Die Frage „Was muss ins Auto?“ kommt früher oder später jedem Autobesitzer in den Sinn. Dabei kann es schonmal an die Geldbörse gehen, wenn man erst nach der polizeilichen Kontrolle weiß, was ins Auto muss. Ist der Verbandskasten abgelaufen oder gar nicht erst im PKW auffindbar, wird eine Gebühr fällig und auch das Warndreieck gehört zu den vorgeschriebenen Gegenständen eines jeden Automobils. Was muss ins Auto? Unsere Übersicht liefert die Antwort.

Kundenmeinungen
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Lasse S.
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Dieses Zubehör ist Pflicht

Unerlässlich für die Sicherheit des Autobesitzers sind Warnweste, Verbandskasten und Warndreieck. Werden letztere nicht mitgeführt und können bei der Kontrolle durch die Polizei nicht vorgeführt werden, kostet das den Fahrzeughalter 15 Euro. Ein abgelaufener Verbandskasten ist etwas günstiger. Auch die Warnweste, die bis dato lediglich eine Empfehlung ist, wird ab Sommer 2014 Pflicht, wenn man auf deutschen Straßen unterwegs ist.

Der Verbandskasten sollte regelmäßig überprüft werden. Zum einen müssen fehlende Pflaster oder Verbände so schnell wie möglich wieder aufgefüllt werden, zum anderen darf das Haltbarkeitsdatum nicht überschritten werden. Wie viele Pflaster, Fixierbinden oder Kompressen in den Kasten gehören, ist zum einen im Inhaltsverzeichnis desselbigen verzeichnet, zum anderen stehen diese Listen im Internet bereit. Da sich die DIN-Angaben in gewissen Abständen durch neueste medizinische Erkenntnisse immer wieder ändern, sollten auch diese mit dem eigenen Verbandskasten verglichen werden.

Das Warndreieck gehört ebenso zum festen Bestandteil eines Kraftfahrzeugs. Kommt es zu einem weiteren Unfall, weil das Warndreieck nicht aufgestellt war, kann dies dem Autobesitzer teuer zu stehen kommen. Dieses notwendige Utensil gibt es inzwischen auch als Faltvariante, sodass es im Kofferraum kaum Platz beansprucht. Wird es im Straßenverkehr benötigt, empfiehlt es sich, die leere Packung auf den Fahrersitz zu legen, damit man es nicht auf der Straße vergisst.

Das Mitführen der Warnweste ist zwar bis jetzt nur eine Empfehlung, wird aber, wie in anderen europäischen Ländern, bald zur Pflicht werden. Sollten mehrere Versicherte auf ein Fahrzeug kommen, sind Warnwesten dann in der jeweiligen Anzahl mitzuführen. Sie müssen rot, gelb oder orange sein und das Kontrollkennzeichen EN 471, sowie einen Aufnäher auf der Innenseite tragen. Sinnvoll ist es, wenn sich die Warnweste im Innenraum des PKWs befindet, damit sie im Notfall angezogen werden kann.

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Praktische Helferlein im Auto

Was muss noch ins Auto? Zwar keine Pflicht, dennoch in vielen Fällen nützlich, sind viele Gegenstände wie Reserverad, Arbeitshandschuhe oder Werkzeug. Hat man das Fahrzeug gerade erst gekauft, sollte man sich gleich eine Liste zur Hand nehmen und alle Sachen, die das Leben erleichtern, in den PKW packen. Dazu zählen für eine Panne wichtige Gegenstände wie Wagenheber, Radmutternschlüssel, Schraubenzieher und Zange, aber auch Starthilfekabel oder Abschleppseil erweisen sich in manchen Fällen als überaus praktisch. Die Liste umfasst aber noch weitere Punkte:

      • Taschenlampe
      • Glühlampen (in einigen Ländern Pflicht)
      • Gurtmesser
      • Nothammer
      • Feuerlöscher
      • Parkscheibe
      • Eiskratzer (mehr zum Winterzubehör hier)
      • Wasser (Kanister)
      • Taschentücher
      • Straßenatlas
      • Decke
      • Sonnenbrille + Putztücher
      • Stift, Zettel
      • kleine Kamera (für Unfälle)
 

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