Das perfekte Winterauto

Autofahrer sollten mit Einsetzen der kalten Jahreszeit frühzeitig daran denken, ihren PKW für den Winter entsprechend zu rüsten und aus dem für den Sommer angepassten Auto ein entsprechendes Winterauto zu machen. Denn im Gegensatz zum Sommerbetrieb stellen die Wintermonate erheblich härtere Anforderungen an das Fahrzeug. Denn wenn die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen, drohen alle Flüssigkeiten im Fahrzeug einzufrieren, was negative Auswirkungen auf die Betriebsamkeit der Autos hat. Nachfolgend wollen wir Ihnen einen Überblick geben, was Sie alles beachten müssen, um ein ideales Winterauto zu erhalten und welche Vorbereitungen getroffen werden müssen, bevor der Winter einbricht. Experten sind sich einig: Jedes Auto muss rechtzeitig auf den Winter vorbereitet werden, um ein sicheres Winterauto zu sein.

Kundenmeinungen
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Lucy Z.
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Constanze K.
Ich kann nur eins sagen: PERFEKT!
Gerd S.

Checkliste für das sichere Winterauto

Der erste Frost hat eingesetzt und nichts geht mehr: Das Auto springt nicht an, weil die Batterie zu schwach ist, die Tür lässt sich nicht mehr öffnen, weil das Schloss vereist ist und die Scheibenwischer sind ebenfalls eingefroren. Um glatt durch den Winter zu kommen und aus seinem PKW ein Winterauto zu machen, sollten Autofahrer einige Dinge berücksichtigen und sich auf die kälteste Zeit des Jahres gut vorbereiten. Dazu gehört in erster Linie die richtige Bereifung, denn gute Reifen sind gerade im Winter die beste Lebensversicherung! Ab Temperaturen von unter 7 Grad Celsius empfehlen Experten die Nutzung von Winterreifen, bei Schnee und Glätte sind diese oder so genannte Ganzjahresreifen sogar Pflicht. Bei der Aufbereitung Ihres PKWs zu einem Winterauto sollten Sie zudem stets darauf achten, dass die Mindestprofiltiefe gegeben ist und bei entsprechender Abnutzung des Profils unbedingt die Reifen austauschen. Doch nicht nur die Bereifung ist ein wichtiger Faktor des Winter-Checks, um ein ideales Winterauto zu erhalten, sondern zahlreiche weitere Aspekte müssen kontrolliert werden. Die wichtigsten Kriterien haben wir für Sie in unserer Checkliste zusammengestellt:

  • Reifenwechsel (von Sommer- auf Winterreifen)
  • (Sommer-)Reifen ordnungsgemäß lagern
  • Inspektionen von Basisfunktionen (Werkstatt-Check)
  • Frostschutz (Kühler & Scheibenwaschanlage)
  • Batterie kontrollieren
  • Türdichtungen mit Glyzerin einschmieren
  • Lackschutz durch Hartwachs
  • Ausrüstung (Enteisungsspray, Eiskratzer, Starthilfekabel,Taschenlampe)
  • Scheibenfolie verwenden

Das Tuning zum Winterauto – So friert nichts ein!

Neben den richtigen Reifen sollten bei starkem Schneefall auch Schneeketten zum Einsatz kommen und Anfahrhilfen im Fahrzeug liegen. Gerade bei Fahrten ins Gebirge ist eine Schneekette immer noch eines der sichersten Hilfsmittel, um nicht ins Schleudern zu geraten. Wenn Ihr Winterauto zum Beispiel vor lauter Schnee festgefahren ist, können auch Anfahrhilfen unkompliziert eingesetzt werden, um weiter zu fahren, insbesondere dann, wenn es sich bei kurzen Strecken nicht lohnt, Ketten anzulegen. Der ausreichende Frostschutz gehört zu den wichtigsten Aspekten der Wintervorbereitung, um aus seinem PKW ein Winterauto zu machen. So sollten Autofahrer darauf achten, dass ihr Fahrzeug genügend Kühlerfrostschutz enthält und dieser auch entsprechend wirkt. Ebenso gehört ein Frostschutzmittel in die Scheibenwaschanlage. Am Besten verwenden Sie hierzu Mittel, die die Scheibe auch gleichzeitig reinigen.

Obwohl sich die meisten Autofahrer mit den Folgen von Minusgraden für Ihren PKW auskennen, passiert es immer wieder: Autofahrer stehen genervt vor verschlossenen Türen, weil diese zugefroren sind. Ein griffbereiter Türschloss-Enteiser kann dann Abhilfe leisten und das Problem einfach und schnell lösen. Damit es erst gar nicht zu einer solchen Situation kommt, empfehlen Autoprofis die gummihaltigen Türdichtungen mit Glycerin einzuschmieren, um einen wirksamen Schutz gegen Frosttemperaturen zu erhalten. Ebenso eignen sich spezielle Silikonsprays zur Enteisung, die sich ohnehin in jeder ordentlichen Ausrüstung an nützlichen Utensilien über die Wintermonate hinweg befinden sollten. Zu dieser schnell zugänglichen Ausrüstung, die jeder vor Fahrantritt bei Schnee und Glätte dabei haben sollte, gehören neben den Enteisungsmitteln, selbstverständlich ein Eiskratzer, eine Taschenlampe für schlechte Sichtbedingungen sowie ein Starthilfekabel, sollte das Winterauto nicht anspringen wollen. Zudem ist bei Kälteperioden ein Scheibenschutz von Vorteil, so dass das morgendliche Kratzen erleichtert wird.

 

Batterie Check und Karrosserie-Pflege beim Winterauto

Wer trotz der erschwerten Bedingungen im Winter, durch Kälte, Schnee und Streusalz, den Wert seines Autos möglichst lange erhalten möchte, sollte auch die Karosserie winterfest machen und mit speziellen Pflegemitteln präparieren. Hierzu gibt es im Fachhandel eine große Auswahl an Reinigungs- und Konservierungsmitteln, die die Lackierung glänzend machen, schützen und pflegen. So lassen sich zum Beispiel Steinschlagschäden ausbessern, was unbedingt vor Wintereinbruch getan werden sollte, denn Salz und Tauwasser können dem Lack noch zusätzlich Schaden zufügen. Zudem sollten Sie bei Ihrem Winterauto unbedingt frühzeitig die Batterie kontrollieren, denn wenn diese nicht voll funktionstüchtig ist, steigt das Unfallrisiko. Laut ADAC hängen nämlich zwei Drittel aller Pannen im Winter mit Startschwierigkeiten zusammen. Meist liegt es an der Batterie, die den hohen Anforderungen des Winters nicht gewachsen ist und schlapp macht. Wenn sie schon bei normalen Temperaturen den Motor nicht richtig anspringen lässt, sollte sie unbedingt nachgeladen oder in einer Fachwerkstatt überprüft werden. Dabei gilt jahreszeitenunabhängig: Wenn der Motor angesprungen ist, zügig losfahren und nicht warm laufen lassen! Dies belastet nicht nur die Batterie und die Umwelt, sondern ist auch strafbar.

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